Halswickel

Kühle oder warme Halswickel helfen bei Entzündungen und verschleimten Atemwegen im Halsbereich sowie bei Mumps oder Lympfknotenschwellungen am Hals.

Kühle Halswickel wirken als Reiztherapie und beschleunigen die Heilung. Sie dürfen aber nicht angewendet werden, wenn Ihr Kind friert oder fiebert.

Warme Halswickel, etwa mit Kartoffeln, fördern die Durchblutung und somit den Abtransport von Krankheitserregern. Mag Ihr Kind keinen Kartoffelwickel, genügt auch ein dicker Wollschal.

So wird’s gemacht:
Kühle Wickel:
Für einen kühlen Wickel machen Sie ein Küchenhandtuch oder eine Stoffserviette unter fließend kaltem (18°C) Wasser nass. Wringen Sie das Tuch aus, falten Sie es auf Handbreite und wickeln Sie es dicht um den Hals. Darüber kommt ein Wollschal oder ein Frottierhandtuch. Lassen Sie den Wickel 15 bis 20 Minuten auf dem Hals liegen.

Quarkwickel:
Bestreichen Sie ein Küchenhandtuch in der Mitte mit 250 Gramm zimmerwarmen Quark. Falten Sie die Tuchseiten darüber und legen Sie den Wickel um den Hals. Decken sie den Wickel noch mit einem Wollschal ab. Lassen Sie ihn für 2 bis 3 Stunden auf dem Hals liegen.

Kartoffelwickel:
Zerdrücken Sie gewaschene, gekochte ungeschälte Pellkartoffeln in einem längs gefalteten Küchenhandtuch. Prüfen Sie mit der Hand, ob die Kartoffelmasse nicht zu heiß ist. Legen Sie die Kompresse so warm wie möglich um den Hals und umwickeln Sie sie noch mit einem Wollschal. Lassen Sie den Wickel 2 bis 3 Stunden am Hals liegen.

Quelle: Kinderkrankheiten, Dr. Keudel

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