Kompressen

Kompressen sind wie kleine Wickel, die Sie direkt auf verletzte oder erkrankte Stellen geben können. Sie lassen sich bei vielen Verletzungen und Hauterkrankungen lindernd einsetzen und sind problemlos herzustellen.

Am schnellsten ist ein Kältepack zur Hand, das Sie immer griffbereit im Kühlschrank haben sollten. Bereiten Sie Kompressen aus einem Baumwolltuch (Geschirrtuch oder großes Taschentuch) zu, das Sie auf die Größe der zu behandelnden Fläche zuschneiden oder falten. Legen Sie die Kompresse auf die betroffene Stelle und fixieren Sie sie mit einer Mullbinde oder einem Handtuch locker auf der Haut.

Gegen Neurodermitis helfen Kompressen mit Eichenrinde (1 Esslöffel Eichenrinde 10 Minuten in 250 Milliliter Wasser köcheln) oder Stiefmütterchenkraut (1 Esslöffel Stiefmütterchenkraut 10 Minuten in kochendem Wasser ziehen lassen). Wenn Sie die Kompressen wieder entfernen, muss die Haut eingecremt werden.

Gegen Insektenstiche hilft eine Anika-Kompresse (1 Esslöffel Arnika-Essenz mit 9 Esslöffel kaltem Wasser mischen) oder ein Kältepack.

Gegen blaue Flecken helfen Arnika-Kompressen (siehe oben), aber auch Kompressen, die Sie mit Magerquark bestreichen können, ebenso wie ein Kältepack.

Quelle: Kinderkrankheiten, Dr. Keudel

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